Bier hat eine lange Tradition – auf der ganzen Welt.
Als die Römer an den Rhein kamen, verstanden sie sich als das Zentrum der Zivilisation und man trank Wein. Für das, was im hohen Norden getrunken wurde, „Gersten Bier”, hatte man nur Verachtung übrig. Nun, die Zeiten haben sich geändert und wir wissen heute, dass Bier ein sehr komplexes Getränk ist, weil es beim Brauprozess auf die präzise Zusammenstellung und Verarbeitung der Inhaltsstoffe ankommt und abseits der Massenbiere sich vielfältige Möglichkeiten für geschmackliche Überraschungen auftun können.
In diesem Zusammenhang steht das Craft Bier.
Wir sind alle Menschen unserer Zeit und nutzen gerne technische Möglichkeiten zur Vereinfachung und Optimierung, aber manches bleibt klassisches Handwerk und dabei kommt es auf die ausgewogene Kombination von althergebrachtem Wissen und Innovation von Brautechniken an.
Es sind die Homebrewer und Microbreweries, die sich diesem Ziel verschrieben haben und in einer kleinen, internationalen Fangemeinde einen regen Austausch pflegen. Erfahrungen, Erfolge, Misserfolge gelangen dank Social Media in Windeseile um die Welt und bilden einen unerschöpflichen Fundus. Der Brauer muss zum Glück nicht jede Erfahrung selber machen, um sich zu optimieren.
Der Craft Bier Liebhaber weiß um die geschmacklichen Überraschungen, die sich hinter einem markanten Flaschenetikett verbergen können. Und gerade etabliert sich ein neuer Trend in dieser hippen Szene, die Kombination von kreativem Bier und Kunst. Dosenbier, ein Relikt vergangener Zeit, erwacht zu neuer Blüte, die Dose wird zur Leinwand und stellt einen würdigen Aufbewahrungsort für besondere Biere dar.
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